Steckbrief

 

Meisen 

 Die Meisen gehören zur Familie der Sperlingsvögel  Für gewöhnlich bauen sie sich selbst ihre Baumnester, manche Arten nehmen aber auch Nistkästen an.
 

Blaumeise 

Die Blaumeise ist durch ihr einzigartiges hellblaues Gefieder an Kopf und Oberseite leicht zu bestimmen, da dieser Farbton sonst bei keinem heimischen Vogel
auftritt. Die Körperlänge bewegt sich zwischen 11 und 12 cm bei einer Flügelspannweite von bis zu 20 cm und einem Gewicht von 10-12 g.
Die Unterseite ist gelb, oberseitig ist neben dem Hellblau eine grünliche Färbung des Rückens zu erkennen. Flügelbinde, Wangen und Stirn sind weiß, der Augenstreif dagegen schwarz. Blaumeisen leben vor allem in Laub-und Mischwäldern und in mit Baumgruppen versehenen Kulturlandschaften.
Sie ernähren sich von Insekten, die sie zum Teil kopfüber an Baumzweigen hängend erbeuten, und Samen jeglicher Art.
Die Brutzeit erstreckt sich von April bis Juni. In dieser Zeit werden 9-15 weiße, rotbräunlich gepunktete Eier gelegt und etwa 2 Wochen lang ausgebrütet. Die Jungtiere verlassen nach weiteren 2-3 Wochen das Nest.
Der Ruf ist dem der Tannenmeise recht ähnlich, wird aber durch helle Trillern ergänzt.
Das Höchstalter liegt bei 5 Jahren, wobei ein Drittel der Jungvögel bereits das erste Jahr nicht überleben.

Haubenmeise 

Die Haubenmeise ist besonders gut an dem aufragenden schwarz-weißen Federbausch auf ihrem Kopf zu erkennen. 
Ihre Körpergröße beträgt 10-12 cm bei einer Flügelspannweite von 17-20 cm und einem
Gewicht von 10-13 g. Während die Oberseite graubraun eingefärbt ist, erscheint die Unterseite schmutzigweiß, die Flanken cremefarben und die Flügel braun. Der Nacken ist weiß, die Kehle ziert ein schwarzes Band, die Kopfseite ein schwarzer Augenstreif.
Haubenmeisen leben und brüten vorwiegend in Nadelwäldern und Parks. In kalten Wintern ziehen sie in dichte Sträucher. 
Die Brutzeit findet von März bis Juni statt. Dann werden 5-7 weiße, rötlich gesprenkelte Eier gelegt, aus denen nach etwa 2 Wochen Brüten die Jungvögel schlüpfen, die weitere 3 Wochen im Nest verbleiben, bevor sie ihren ersten Ausflüge wagen. Danach sorgen die Eltern nochmal ca. 3 Wochen für die Fütterung.
Haubenmeisen ernähren sich von Gliederfüßern und Nadelbaumsamen.
Der Gesang klingt nach rollenden „gürr“-Lauten.
Das maximale Alter liegt bei 9 Jahren.    

Kohlmeise 

Die Kohlmeise ist die größte die häufigste Meisenart in unserer Gegend.
Sie erreicht eine Körperlänge von 13-15 cm bei einer Flügelspannweite von etwa 25 cm und einem Gewicht zwischen 15 und 22 g.
Die Oberseite des Gefieders erscheint grünlich, die Unterseite dagegen gelb. Der Kopf und Brustbereich ist bis die weißen Wangen und da Nackenband schwarz eingefärbt.
Die Kohlmeise brütet bis zu zwei Mal zwischen März und Juli vornehmlich in Wäldern, Parks und überall dort, wo Baumgruppen vorhanden sind. Vorraussetzung ist die schnelle Erreichbarkeit von Freiflächen. Ein Gelege umfasst 8-12 weiße, rostbraun gefleckte Eier, aus denen nach 2 Wochen die Jungvögel schlüpfen, die noch 1-3 Wochen lang gefüttert werden.
Kohlmeisen ernähren sich vornehmlich von Insekten, Spinnen, Samen, Nüssen und Obst. 
Ihr Gesang ist mehrsilbig und sehr variabel, die Grundtöne lauten auf „zi-dä“.
Die Lebenserwartung beträgt 5 Jahre.